Kirche in Paaren


Die 1770 erbaute und heute denkmalgeschützte Kirche von Paaren /a.d. Wublitz ist der zentrale und höchste Punkt des kleinen Ortes mit 170 Einwohnern. Wer von Richtung Potsdam auf der B 273 auf Paaren zufährt, erkennt schon von weitem sein Wahrzeichen. Die Kirchengemeinde ist gerade dabei, die Kirche zu sanieren. Um aber mit möglichst wenig Geld eine möglichst große Wirkung zu erzielen, musste der hiesige Gemeindekirchenrat Ideen entwickeln und ist zur Zeit dabei, diese mit Hilfe von Verbündeten zu verwirklichen. So ist es gelungen, die Kosten auf relativ niedrigem Niveau zu halten, indem zwei Firmen mit der Instandsetzung beauftragt wurden, die als Ausbildungsbetriebe bzw. gemeinnützige Jugendhilfeträger kostengünstig und auf hohem Niveau die geplanten Arbeiten ausführen. An diesem Beispiel wird deutlich, dass es möglich ist, durch eine Vernetzung unterschiedlicher Beteiligter (Kirche, Jugendhilfe, Land Brandenburg, Denkmalpflege) Kräfte und Ressourcen zu bündeln und auf diesem Wege solche umfangreichen Vorhaben zu beginnen und zu verwirklichen. 


Zugleich unterstützt die Kirchengemeinde auf diesem Wege die in der heutigen Zeit besonders bedeutsame Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen. Durch diese Möglichkeiten ist die Kirchengemeinde heute in der Lage, das Turmdach zu reparieren, wieder eine Wetterfahne zu installieren, den Dachstuhl zu sanieren, alte Stuckprofile wiederherzustellen, das Wappen der Familie vom Bredow zu vervollständigen, innen und außen erforderliche Putzarbeiten mit einem feuchtigkeitsbeständigen Sanierputz auszuführen, sowie Fenster und Tür zu überarbeiten. Die Friedhofsmauer ist bereits gesäubert, repariert und neu verfugt worden.

Mit finanzieller Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse konnte die Gemeinde den Innenanstrich fertigstellen, so dass die Kirche schon vor dem Ende der Bauarbeiten wieder für den Gottesdienst genutzt werden kann. Bis zum Ende des Jahres sollen auch die anderen Arbeiten abgeschlossen sein. Trotz aller Anstrengungen ist die Gemeinde für die vollständige Fertigstellung noch auf weitere Spenden angewiesen.

 

Christian Gunkel