13.7. Junge Gemeinde restauriert Friedhofsmauer.

Mehrere Stunden auf Knien Steine in die Lücken puzzlen, Mörtel in die Fugen schmieren, Eimer schleppen - den Ferienanfang haben sich eine Handvoll Jugendliche vielleicht anders vorgestellt. Aber unter der kundigen Anleitung von Thorsten Germann waren sie begeistert bei der Sache, haben vier 25-Kilo Säcke (Danke Thorsten auch für die Spende) Mörtel in die ersten vier Meter der bröckelnden Friedhofsmauer geschmiert. Nach der schweisstreibenden Arbeit gab es noch eine Wasserschlacht und ein Grillwürstchen. Aktiv denkmalschützen und was fürs Leben lernen - auch das ist Kirche in Fahrland!


13.7.2026

Das ging schnell. Der Turm Satzkorn ist durch den Zimmermann stabilisiert. Die Balkenköpfe wurden unterstützt. Das Fachwerk mit großen Kreuzen befestigt. Jetzt Einläuten 21.9. nach der Orgelfahrradtour - wir werden allerdings in Zukunft nicht mehr so häufig mit der großen Glocke (Nr.1) läuten können - der Schiefstand des Glockenstuhls im Turmfachwerk hätte nur dann behoben werden können, wenn wir alles abgebaut und wieder aufgebaut hätten.

Die Arbeiten sind noch nicht fertig, ein Dachdecker muss kommen und das Gerüst noch runter.


13.7.26 jetzt kommt innen der Deckenputz drauf. Wir mussten die Innendecke wegen Hausschwamm teils herunter nehmen - jetzt wird sie bald wieder komplett sein.


27.6.2026

 

Dach Fahrland fertig gedeckt, Hurra! So schön! Aber wo sind Hahn und Wetterfahne? Wir entdeckten sie nach dem Decken im Turm. Wo lag der Fehler? Aus Kostengründen hatten wir die Dachdeckerfirma zwischen den beiden Bauabschnitten gewechselt: Die erste Firma hat den Hahn abgebaut und die andere wusste beim Neu-Eindecken nichts von seiner Existenz. Nun wird die Wetterfahne also sandgestrahlt und neu pulverbeschichtet. Dann muss ein Firststein geopfert werden und durch ein Blech ersetzt werden, wenn der "Adler" wieder seinen Platz einnimmt. Wir haben eine Regenrinne aus Kupfer: der einzige "Mercedes" in unserer Renovierung. Gut, dass wir nicht schlecht in der finanziellen Bilanz dastehen (z.B. den Dachdecker gewechselt haben), und dass Mercedes-Regenrinne und Wetterhahn nur unerheblich verteuern.

Schön zu sehen sind die Anschlüsse an Turmschulter und Ostseite (Putz). Die abgerissene Innendecke wird nun bald verputzt, dafür wurde unter die Planken Schilfrohr genagelt - daran wird dann der Putz halten.

Dann malern sie noch die Innendecke und dann wird aufgeräumt - Arbeitseinsatz voraussichtlich 18.7. nachmittags!


25.6.26

 

Besuch vom Landesdenkmalamt im Satzkorner Turm, die geplanten Maßnahmen zu begutachten. Das Landesdenkmalamt möchte Mittel für die Untersuchung der Fundamente auf Antrag bereit stellen: etwas, das wir uns seit Anfang 2025 gewünscht haben. Wenn wir das Dach nicht vollständig neu decken, sondern nur die unteren 2 Meter aufnehmen, dann wird die Dachrenovierung nach Schätzung unseres Architekten "nur" 350 Tsd. Euro kosten. 

 

21.5.26

 

Gerüst in Satzkorn steht, Holz ist bestellt, Mitte Juni geht es los. Bei der Statikerberatung wurde konkrete Schritte geplant, den Schiefstand des Glockenturms gegen die Kirchenschiffseite zu reduzieren. Der Glockstuhl wird mit großen Kreuzen stabilisiert und fixiert. Balkenköpfe und Sparren werden mit Laschen u.ä. instandgesetzt. Um überhaupt arbeiten zu können, muss Dach von der Turmschulter aufgehoben werden. Es ist eine Notsicherung, keine Sanierung - es kann sein, dass es nicht für volles Geläut reicht, wenn die große schwere Glocke den Glockenstuhl weiterhin gegen das Turmfachwerk Richtung Kirchenschiff drückt. Für das Kirchenschiff wird weiter nach günstigeren Lösungen (als 700 Tsd) gesucht. Für die Hälfte scheint etwas solides, denkmalgerechtes möglich zu sein. Aber woher kommt so viel Geld?


Woche vor Pfingsten: Ziegel aufs Dach



11.5.26

 

Jetzt sind die Dachdecker da! Freitag wurden die provisorischen Dächer durch den Gerüstbauer abgenommen. Die entstandenen Löcher bei der Planen-Abdeckung wurden aus eigenen Kräften zu gemacht - notwendig vor dem Regen. Dann ab Montag wurden die Dachlatten aufgenagelt, wie man sehr schön sehen kann. Bei Regen machen die Herren kurz Pause, um dann, wenn es trocken ist, gleich wieder loszulegen mit atemberaubender Geschwindigkeit, auf steilem Dach!


Reinigung und Neu-Vermörtelung Kriegerdenkmal -ehrenamtlich! Und Gedenken Weltkriegstote am 10. Mai


30.4.26 Fahrland Elektro-Verkabelung, Teilerneuerung:

Die zweiadrigen Kabel in der Kirche lassen keine Schutzschalter zu. Wegen Feuergefahr erneuern wir diese. Durch einen alten Schacht werden die neuen Kabel gezogen  - damit vermeiden wir häßliche Kabelkanäle,.Auf- oder Unterputz.

Und siehe da, die Schutzschalter sind schon drin. Allerdings haben wir z.Z. das Läutwerk ausgestellt - damit uns während der Arbeiten nicht irgendwas dazwischenhaut.

 

Zusätzlich bauen wir Seilwinden ein, damit später niemand mehr auf die Leiter klettern muss, um die Kerzen anzuzünden. Apropos: die auseinandergebauten Leuchter werden von einem Fahrländer Metallbauer so eingerichtet (ausgeleierte Gewinde erneuert), dass alle Kerzen sicher stehen werden.

 

Und wie geht´s weiter? 

Nach den Elektroarbeiten kann die Innendecke erneuert werden. Für das Dach sind die neuen Ziegel bestellt, erste Maiwoche, werden die Dachdecker-Arbeiten eingetaktet. Also wir sehen die Ziellinie am  Horizont näherrücken, Leute! Der Architekt sagt: Das Grobe schaffen wir bis zu den Ferien.

 

Update Satzkorn

Hier wird es gewiß bis in die Ferien dauern. Das Holz hat der Zimmermann bestellt, das Gerüst kommt jetzt irgendwann. Aber: Die Architekten wollen die Maßnahmen mit einem Statiker vorab fein abstimmen. Es sieht ja krass aus: Kein Ringanker, der schiefgestellte Glockenturm. Und wir können mit der ersten Notsicherung nur die Balkenköpfe erneuern, also die Standfestigkeit des schiefen instabilen Gebildes verbessern. Gut, dass wir das schaffen!

 

 


 Satzkorn 2.4.26

Alle Angebote sind gesichtet und entschieden, wer mitbaut. Bald treffen sich Handwerker, Architekt und Pfarrer zur ersten Bauberatung im Turm der Kirche Satzkorn. Sie werden nun die konkreten Schritte der Notsicherung besprechen. Das Fachwerk im Turm ist so verbaut, dass über Jahrzehnte die Glocken den ganzen Turm mitbewegt haben. Käfer und Schwamm taten ein Übriges.

Also werden wir ihn für geplant 90 Tausend Euro sanieren, damit die Glocken wieder klingen. Finanziert wird dies v.a. aus kirchlichen Eigenmitteln, aber auch das Land Brandenburg (Denkmalhilfe) und der Förderkreis Alte Kirchen trägt etwas bei. Vor allem freuen wir uns dass der Förderverein Dorfkirche Satzkorn über 7000 Euro in einem Jahr für diese Notsicherung zusammengetragen hat.

 


27.03.2026

Beide Fördervereine für die Kirchen in Satzkorn und Fahrland hatten in der vergangenen Woche ihre Mitgliederversammlungen. Erfolgreiches Spendensammeln und Veranstaltungen auf-die-Beine-stellen wurde berichtet. Pfarrer Dielmann gab jeweils Bauberichte. In Satzkorn warten wir gespannt auf den Beginn der Arbeiten. In Fahrland zeichnet sich der Abschluss der Arbeiten (und damit ein weiterer großer Arbeitseinsatz) evtl. schon vor den Sommerferien ab.  Viel gedankt wurde den Vorständen für ihre engagierte Arbeit.

 

Rückblick Frühjahrsputz Falkenrehde und Fahrland

Zwei Samstage in Folge waren unsere Ehrenamtler auf den Beinen, in Falkenrehde Kirche und Friedhof und in Fahrland den Pfarrhof in Form zu bringen. Kinder und Erwachsene haben angepackt bei  Gartenarbeit und Aufräumen. In Fahrland gab es noch die Besonderheit, dass die Leuchter aus der Kirche samt und sonders auseinandergebaut, gereinigt und sicher gelagert wurden. Wenn die Kirche fertig gebaut ist, können sie in neuem Glanz erstrahlen. Klar: wir werden vor der Wiedereröffnung der Fahrländer Kirche darin viel Staub zu saugen und zu wischen haben. Vielen Dank im Namen der Gemeinde.


27.3.2026

Fahrland Nach Ostern kommen in Fahrland die Zimmerleute. Im Mai sind die Dachdecker dran. Im Moment vergeben wir Elektriker-Arbeiten.

 

Satzkorn Nach den Osterferien ist der Termin für die erste Baubesprechung, dann geht es auch bald hier los. Freut Euch, Satzkorner. Dieses Jahr werden die Glocken wieder klingen!

 

18.3.2026

 

Endlich! Der Giebel wird freigelegt für die Zimmer- und Dachdecker-Arbeiten.

Zur Vorbereitung der Reinigung werden die Leuchter mitm Barkass abgeholt.



26.2.26

Lasst die Leuchter wieder strahlen! 

 

Jeder, der Heiligabend schon mal in unserer Fahrländer Kirche gefroren hat, kennt den herzerwärmenden Anblick: Liebevoll werden zu den hohen Festen die Kerzenleuchter angezündet. Ein/e Ehrenamtliche/r steigt auf die Leiter und zündet ca. 70 Kerzen an. Drei große Leuchter hängen von der Decke, dazu Einige an den Seiten. Zusätzlich gibt es elektrisches Licht von Wandleuchten. 

Wenn wir nun im Sommer ein gutes neues Kirchendach haben, dann wäre es natürlich schön, die Leuchter in Top-Zustand zu haben. Viele notwendige Arbeiten haben wir zugunsten anderer Bauvorhaben in der Mirjam-Gemeinde ausgespart. Aber die Leuchter auf Strahlkraft zu putzen, das wäre eine offensichtliche Renovierungsarbeit, die wir mit relativ geringen Mitteln schnell zusammen erledigen können.

 

Das sind die Aufgaben:

Die Leuchter müssen von Wachs, Belägen und Ruß gereinigt werden. Das können Ehrenamtliche in einer gemeinsamen Aktion tun.

Einzelne Kerzenständer müssen ersetzt werden (am 23.2. habe ich nur einen fehlenden entdeckt und kann es nicht recht glauben). 

Bei einer Handvoll Kerzenständer etwa sind die Gewinde so durchgedreht, dass sie nicht mehr gut halten und auch bald herausfallen werden. Das nervt beim Kerzen Anzünden. 

 

Für diese Aufgaben brauchen wir einen Metallbauer. Martin Schmidt vom GKR hat schon mit Mehreren telefoniert, ich habe einen versierten Fahrländer Handwerker angesprochen: Die Ständer selbst sind leicht auf der Drehbank herzustellen, die Teller komplizierter. 

Die Fahrländer Handwerker schlagen auch vor, Seilwinden für ca. 100 Euro / Stück zu verwenden, um die Leuchter zum Anzünden herunterzufahren. Das wäre schon eine Erleichterung. CD

 


23.2.26

Die sieben Leuchter vom Altar

 

Zwei Türen gibt es unter der Fahrländer Kanzel. Und davor stand für lange Zeit dieser Hochaltar, mit sieben Kerzenleuchtern, durch den Kunstschmied Julius Schramm in den 1920er Jahren gefertigt, mit Blumenornament. Die Zahl sieben steht für das Vollkommene, für die Erfüllung eines Zyklus (z.B. 7 Tage). 

Heute steht der Altar in der hinteren südöstlichen Ecke des Kirchenraums. Die Gemeinde benutzt seit geraumer Zeit einen einfachen Tisch als Altar. Segnend, wie zum Gruß hebt der ernste Christus seine rechte Hand, jeweils ein “Ich-bin-Wort” zur Rechten und zur Linken: Licht der Welt und Brot des Lebens. Im Hintergrund die Sterne des damals blauen Himmels (die heute noch sogar durch die gelbe Farbe scheinen). 

Die sieben Lichter um das Angesicht des Herrn beziehen sich auf den Anfang der Offenbarung des Johannes: Der Seher Johannes hört eine Stimme hinter sich, dreht sich um, erblickt jemanden, dessen Gesicht wie die Sonne ist und um dessen Haupt sieben Leuchter brennen. Sofort muss er auf sein Gesicht zu Boden fallen. Johannes begegnet dem Heiligen, Allmächtigen, Allwissenden, dem ewigen Gott. 

Das Ensemble erinnert an die orthodoxe Ikonostase, die Bilderwand, die symbolisch-spirituell die Grenze zwischen dieser Welt und göttlicher Sphäre darstellt. Da findet die Begegnung mit dem Vollkommenen statt, unter Sternen und vor Blumen, die Leuchter tragen. Hier öffnen sich Himmel und Paradies dem irdischen, sterblichen Menschen. 

Vom Wort Gottes, von der Kanzel aus gerufen, durften sich die Fahrländer hier dem Heiligen nähern, zum Altar mit den brennenden Kerzen treten. Und noch mehr: nach dem Sündenbekenntnis durften die Konfirmierten hinter den Altar durch die linke Tür treten, in den Bereich des Himmlischen. Dort empfingen sie Brot und Wein zur Vergebung und als Zeichen unverbrüchlicher Gemeinschaft mit dem Herrn und allen Engeln, den Menschen, die vorausgegangen waren. Durch die rechte Tür traten sie wieder aus der göttlichen Sphäre in diese Welt, halten zu stillen Gebet vor dem Angesicht Christi inne und nehmen wieder Platz in den Bankreihen, bevor sie von hier aus gesegenet in die neue Woche gingen. Eine ähnliche Einrichtung findet sich übrigens in der Falkenrehder Kirche.

Manchmal fehlt mir diese Mystik in meinem Gottesdienst. Ein weißes Tuch lege ich über die Abendmahlsgeräte - eine kleine Referenz zu dem früher groß gefeierten Geheimnis. Das Geheimnis gehört zum Glauben doch dazu - wir Evangelischen erklären alles, rationalisieren und pädagogisieren alles. Vernunft und Glaube schließen sich für uns nicht aus, das müssen wir immer wieder betonen. Aber wir zünden zu wenig Kerzen an, lassen das Rätsel nicht ruhen, bis es sich löst, staunen zu wenig über das Wunder.

Wenn ich den segnenden Jesus ansehe, finde ich ihn traurig in der Ecke. Schön finde ich, dass unsere Ehrenamtlichen bei Beerdigungen und Heilig Abend auf leuchtende Kerzen auch bei ihm achten. Die sieben Leuchter, noch mehr das Gesicht des Herrn erinnern mich an eine Zeit vor dem Homo faber, dem Menschen des Industriezeitalters, der die Welt instrumentell begreift. Als Prediger rufe ich die Gemeinschaft, in der das Vollkommene nicht in der Selbstoptimierung oder in den Matching Points der Dating Apps oder gar in Versicherungspolicen gesucht wird. Und ich selbst muss mich immer wieder daran erinnern, dass das Vollkommene ein Geschenk, eine Einladung, ein wunderbares Geheimnis ist. Ich zünde sieben Kerzen an, in einer Ecke meiner dunklen alten Kirche.

 



 

16.2.2026

Im Februar ist unsere Kirche in Satzkorn Dorfkirche des Monats geworden. Mit dieser Auszeichnung nun hebt der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg die kunsthistorische Bedeutung des Denkmals hervor. Sie ist für das kulturelle und soziale Miteinander in Satzkorn zentral.  

Zusätzlich geben wir bekannt, dass wir die Kosten, v.a Zuschüsse zu der geplanten Turmsanierung zu ¾ zusammen haben und also dieses Jahr den Kirchturm sanieren werden.  Uns fehlt nur noch eine Zusage von der Stiftung Denkmalschutz. Zur Zeit werden aber bereits Angebote eingeholt und wir hoffen, zügig mit dem Bauen beginnen zu können. 

Was genau ist das Problem? Warum können die Glocken nicht mehr klingen. Hans Tödtmann, Vorstand und Architekt bei dem Förderkreis Alte Kirchen fasst die Probleme wie folgt zusammen: "Die Konstruktion des Dachturms besteht aus einem äußeren und einem inneren Fachwerk. Das äußere Fachwerk (Eiche) bildet die Tragkonstruktion des Turmes. Es reicht bis zum Balkenrost unter dem Turmhelm und trägt diesen. Das innere Fachwerk (Kiefer) reicht bis zur Decke unter der Glockenstube und trägt die für sich genommen intakte Stahlkonstruktion des Glockenstuhls mit den drei Stahlglocken von 1921. Die Hölzer beider Fachwerke, besonders des inneren, sind durch Hausbockfraß und Naßfäulepilze massiv geschädigt, teilweise ist nur noch 50% des Holzquerschnittes vorhanden. Im Zuge eines früheren Instandsetzungsversuchs ausgeführte Verstärkungen und Verklammerungen konnten nicht verhindern, dass aktuell in der Glockenstuhlebene eine dramatische Schiefstellung des inneren gegen das äußere Fachwerk besteht. Die Klöppel der Glocken schlagen daher außerhalb des Schlagrings an und drohen dadurch Schäden an den Glocken zu verursachen. Der Läutebetrieb musste eingestellt werden."

Gegen Mitte Februar kamen nun die Angebote für die verschiedenen Gewerke herein, wurden ausgewählt und die Arbeiten geplant. Wir freuen uns, dass es bald losgeht, dass bald die Glocken wieder klingen.


2026 - es geht weiter

 

Im Dachstuhl Fahrland wurden die anstehenden Zimmermanns- und Dachdecker-Arbeiten vorbereitet. Der Zimmermann hat im Giebel Planken für eine Plattform verlegt. Damit können die anstehenden Arbeiten schnell und sicher durchgeführt werden, wenn alle weiteren Vorbereitungen abgeschlossen sind und v.a. das Wetter mitspielt.   

11.2.2025

 

Führungen über die Baustellen und Gelände

unserer Gemeinde 

Hier die Termine:

FAHRLAND, 12.3., 16.30 Uhr: Renovierung Dach

FAHRLAND, 14.3. 10 Uhr: Pfarrgarten für Kinder und

Familien

SATZKORN, 16.4., 16.30 Uhr: Turm

FAHRLAND, 10.5. 12 Uhr:Kirchhof, ggf. Dach (mit Gedenken zum Kriegsende ´45)

 

Überwältigt waren wir am Tag des offenen Denkmals im vergangenen Jahr von dem großen Interesse an unseren Kirchenrenovierungen. Diesem Interesse möchten wir mit weiteren Kirchenführungen gern entgegen kommen. Dabei stellt sich für alle im Dorf, nicht nur den Kirchenmitgliedern die Frage: Wie füllen wir gemeinsam die altehrwürdigen Räume würdig, mit Kultur und Leben? Wenn alle handwerklichen Arbeiten abgeschlossen sind: mit welcher zukünftigen Arbeit rechtfertigen wir die investierten Mittel in

den Gebäuden? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und gute Gespräche bei den Kirchenführungen.

Auf Anfrage führen wir gerne Gruppen (mind. 3 Personen) auch zu einem Extra Termin. Alle unsere wunderbaren Kirchen stehen offen! Kontakt: Christoph Dielmann, Mobil: 0179 660 11 98

 

 

Kirchturm Satzkorn wird 2026 gesichert

Gerne geben wir bekannt, dass wir die Kosten, v.a Zuschüsse zu der geplanten Turmsanierung zu ¾ zusammen haben und also dieses Jahr den Kirchturm sanieren werden.  Uns fehlt nur noch eine Zusage von der Stiftung Denkmalschutz. Zur Zeit werden aber bereits Angebote eingeholt und wir hoffen, zügig mit dem Bauen beginnen zu können. Vielleicht mögen Sie schon jetzt einen Blick in unsere Kirche werfen? Erst einmal online hier!

 

Satzkorner Kirche Dorfkirche des Monats

 

 


11.12.2025

Warum ist die Kirche über den Winter eingerüstet? Das kostet doch viel Geld! 

 

Richtig, es kostet Geld. 

Baulich ist es notwendig, ein zusätzliches Metalldach für die unteren zwei Meter Dach zu tragen. 

Finanziell ist es notwendig, weil wir nicht alles notwendige Geld für die Renovierung auf einmal bekommen, sondern über zwei Jahre verteilt.

 

Das ist geschehen:

Über den Sommer haben Maurer, Zimmerleute und Dachdecker die unteren zwei Meter des Kirchendachs, vor allem die Mauerkrone und die Innendecke erneuert.

Die Zimmerleute haben Hausschwamm festgestellt und das machte Mehrkosten in Höhe von ca. 50 Tsd. Euro nötig.

Mit den Dachdeckern haben wir im September verhandelt, ob wir den Giebel nicht doch dieses Jahr schaffen - das wäre sehr teuer geworden, auch weil dauernd unvorhergesehene zusätzliche Aufgaben auftauchen. Bei unbeständiger Witterung war das Risiko zu groß, überstürzt in eine Kostenexplosion zu kommen.

 

Bei 1600 Dorfkirchen in Brandenburg müssen die Zuschussgeber (Bundesland, Kirchenkreis, Landeskirche) ihre Zuschüsse immer über mehrere Jahre und Empfänger strecken. So komisch das klingt: auf diese Weise können jetzt an zwei Kirchen Gerüste stehen und nächstes Jahr fertig gestellt werden.

 

Weitere Fragen? Gern, einfach in der Priesterstraße 5 am Pfarrhaus klingeln.

Oder 01796601198 anrufen, [email protected] mailen.

 

Frohe Tage, gutes neues Jahr, Ihr Pfarrer, C. Dielmann


Aus: Mittendrin 107 Dez. 2025

 

Baubericht aus der Gemeinde

 

Falkenrehde: Fast alle Projekte, die wir uns für die Falkenrehder Kirche vorgenommen haben, die haben wir auch geschafft. Eine neue Heizungssteuerung wurde gerade rechtzeitig zur Heizperiode fertig, dank Firma Müller aus Fahrland. Die “Leute vom Bau” aus Retzow haben die Regenrinnen gesäubert und teilweise erneuert - ebenso die Sitzflächen der Bänke vor der Kirche. Vor allem hat die Firma Heese aus Kartzow die Fenster neu gekittet und gestrichen. Damit ist die Kirche Falkenrehde winterfest. Auf Friedhof wurde noch das Totholz aus den Linden entfernt, nachdem wir bereits im Frühjahr eine Robinie fällen mussten und eine weitere stark eingekürzt haben. Noch nicht geschafft wurde die Ausbesserung des Portals - nächsten Sommer.

 

Satzkorn: Für den Kirchturm wurden Zuschüsse für eine Notsicherung in 2026 beantragt. Damit werden wir hier mit dem Kirchendach Fahrland in 2026 zwei große Bauvorhaben bewältigen. Bei den Zuschussgebern setzen wir hier mehr auf den Denkmalschutz. Die Gemeinde hat von vornherein 30 Tsd. Eigenanteil angesetzt - vermutlich wird es mehr… 

Noch offen ist, wie es nach der Turmsanierung in Satzkorn weitergeht. Die Gemeinde muss nach diesen großen Bauvorhaben in 2026 einen Kassensturz vornehmen und die Ressourcen für das kommende Jahrzehnt gescheit verplanen. 

Auch hier in Satzkorn wurde bei der großen Esche und den Eichen Totholz entfernt, in nicht ferner Zukunft kommen die Köpfe der Linden dran. Im Sommer konnten wir mit der Firma M&M Baumpflege sämtliche Bäume begutachten und sind auf 50 pflegebedürftige Bäume gekommen! 

 

Kartzow: Durch die Totholzentfernung auf unseren Geländen stellen wir Verkehrssicherheit her - wir sind aber auch nicht vor Überraschungen sicher - so ist Anfang August in Kartzow ein kranker Baum umgefallen. Dank der Ehrenamtler wurden die Schäden schnell beräumt. Ausserdem wurde in Kartzow ein Wander-Rastplatz “Schau-ins-Land” errichtet, mit einer Brotzeitbank mit Tisch. Für die Finanzierung bzw. Erweiterung wird sich die Gemeinde beim Bürgerbudget bewerben.

 

Fahrland: Die Fahrländer Kirche ist oben offen. Ein Notdach und LKW-Planen halten sie aber dicht. Der erste Bauabschnitt ist geschafft. Alle Zimmermannsarbeiten (Dinse) bis zur Höhe von zwei Metern wurden im Dachstuhl abgeschlossen. Der Rest folgt bei beständigem Wetter im nächsten Jahr. Ebenso kommen noch Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten (KleSa) an den Turmschultern sowie Maler- und Elektrikerarbeiten dazu. Mehrkosten verursachte der Hausschwamm (Ruppiner Bauhof). Aber wir sind im Rahmen geblieben. Sehr hilfreich hat sich dafür die Beratung durch Roland Dreyer erwiesen, der dem ein oder anderen auch für die Führungen am Tag des offenen Denkmals bekannt geworden ist.

Ebenfalls in Fahrland, auf dem Gemeindehaus wurde in Windeseile eine Solaranlage mit Speicher errichtet - 100 % aus Spendenmitteln. Das Problem ist nur: die Netzgesellschaft in Potsdam kann uns noch nicht einspeisen lassen, so daß die Anlage zwar funktioniert, aber nicht in Benutzung ist. Das ist sehr ärgerlich aber wir bleiben dran.

 

Gemeindeaufbau und Kirchenbau in 2026

Bis zu seinem 58. Lebensjahr muss ein Pfarrer in unserer Landeskirche evangelischen Religionsunterricht erteilen. Ich möchte auch weiter für Kinder ein religionspädagogisches Angebot machen, auch wenn ich nächstes Jahr nicht mehr muss - ich werde 58. Vor allem, wenn die Grundschule in Krampnitz startet, möchte ich vor Ort sein. Vielleicht biete ich Kindermusicals an. Dazu werden in den nächsten Wochen die Gespräche geführt.

 


Aus: Mittendrin Nr 106 Sept 2025

 

Baubericht Kirche Fahrland: Kein Heiligabend in der Kirche 

 

 

Fang mal an, bei einem alten Bauwerk: da kommt eins zum anderen! Der erste Balken, den der Zimmermann angehoben hat, der hatte Hausschwamm, weisse Watte. Darunter im Gemäuer: Mycel, Pilz-Wurzeln, wie Äste von einem Baum. Das Gutachten von 2021 hatte in der Tat Hausschwamm-Schäden festgestellt, den Schwamm selbst aber inaktiv eingeschätzt. Auf der Grundlage haben wir geplant. Mit dem aktiven Hausschwamm wird der Aufwand natürlich größer: Anfang August wissen wir von etwa € 50 Tsd.. Landeskirche und Kirchenkreis werden finanziell einspringen, aber keine Frage: Es bleibt etwas bei der Gemeinde hängen. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir früh im Bauprozess Bescheid wissen, dann stellen wir uns jetzt darauf ein. Wir gehen tapfer weiter, vorsichtig mit Blick auf das, was da noch kommen wird. 

Sicher werden wir dieses Jahr nicht fertig. Ein zweiter Bauabschnitt war von Anfang an geplant - dass wir die Kirche nicht benutzen können, das war nicht geplant. Nun ist es so und wir brauchen kreative und standfeste Fahrländerinnen und Fahrländer für das KiTa-Krippenspiel und Heiligabend. Im Gemeindehaus ist viel weniger Platz, so daß ein Teil im Stehen gefeiert werden muss. Es wird ein Krippenspiel geben, vielleicht auch draußen im Kirchhof. Ein besonderes Weihnachten - nur halt ohne Kirche. 

 

Baubericht Kirche Satzkorn

 

Bild: ggf. Glocken-Spardose oder Kirchturm

 

“Damit  die Glocken wieder klingen!” Dafür sammelt der Förderverein Dorfkirche Satzkorn verstärkt in diesem Jahr. Und richtig: die Mirjam-Gemeinde wird ein Notsicherungskonzept für den Turm in 2026 parallel mit dem 2. Bauabschnitt in Fahrland umsetzen. Glockenstuhl und Kirchturmkonstruktion sind ungünstig: Die Schwingungen der Glocken bewegen nicht nur den Turm, sondern das ganze mittelalterliche Gebäude. Genau deshalb haben wir die Glocken auch abgeschaltet! Jetzt aber, als Auftakt zu der umfassenden Renovierung des ganzen Gebäudes packen wir das an. Das Volumen liegt bei rund € 100 Tsd. für das wir Mittel aus verschiedenen Quellen als Notsicherungsmaßnahme beantragen, beim Land Brandenburg, bei der deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Mirjam-Gemeinde hat selbst bereits € 30 Tsd. dafür beschlossen. Wir haben jetzt auch mit Blick auf die Fahrländer Mehrkosten viel zu verhandeln, damit uns nicht am Ende die Puste ausgeht. Liebe Satzkorner, trommelt und läutet für Eure Dorfkirche in ganz Potsdam, damit bei Euch die Glocken wieder klingeln.  

 

Arbeitseinsätze im November

Eigentlich jeden Samstag im November sind Dreck-Weg-Tage. Vor dem Ewigkeitssonntag sollen die Kirchhöfe ordentlich sein. Vor der Weihnachtszeit fegen wir das Laub, räumen Äste und manche Hinterlassenschaften der lieben Zeitgenossen weg.Teamarbeit, zusammen Brotzeit halten und Spaß. Das sind die Arbeitseinsätze in Satzkorn, Fahrland und Falkenrehde. Bitte Aushänge beachten